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Zufriedene Ergebnisse beim Schachturnier in Ergolding

Zufrieden war Jugendleiter Helmut Stadler mit den Ergebnissen der 3 Jugendlichen, mit denen er zum Open nach Ergolding gereist war. Neben dem einzigen Spieler mit Turniererfahrung, Da-Vinh Do in der U-10, waren auch die beiden Turierneulinge Marcel Schanzer (U-14) und Benjamin Bauer (U-10). Das traditionell starkt besetzte Turnier im Landshuter Raum litt allerdings dieses Mal unter einer Parallelveranstaltung. Dennoch traten über 130 Jugendliche in den verschiedenen Wettkampfklassen an.

 

Da-Vinh, der mit drei Siegen im Rahmen der Erwartungen blieb, belegte letztendlich einen 20. Rang von 31 Teilnehmern. Dabei belegt jedoch die hohe Buchholzwertung, dass er mit etwas Lospech behaftet und entsprechend eine ganze Reihe schwerer Gegner vor sich am Brett hatte. Allerdings war dies wohl auch dem Sieg gleich in der ersten Runde geschuldet, der ihm in Runde 2 sogar das „Spitzenbrett“ einbrachte. Unter den „9-Punktern“ (Ergolding gibt 3 Pkt für Sieg), lag Da-Vinh letztendlich an der Spitze der Gruppe. Dabei hätte er sogar mindestens noch eine Partie gewinnen können, wobei er dabei mit dieser Buchholzwertung um ganze 10 Ränge nach vorne gerutscht wäre.

 

Zu erwarten war, dass sich der Newcomer Marcel Schanzer bei seinem ersten Turnier in der U-14 schwer tun würde. Hier waren die Gegner eben schon um einige Jahre Turniererfahrung voraus, so dass Marcel trotz eigentlich gutem Spiel viel Lehrgeld zu zahlen hatte. Kleine Missgeschicke, die eben beim ersten Turnier passieren, verzeihen Gegner in dieser Altersklasse nur noch sehr selten. So waren es vor allem „Figureneinsteller“, die meist durch zu schnelles Spiel verursacht waren, die dann die Partien verloren gehen ließen. Dennoch gelang im schließlich in Runde 5 ein Sieg, so dass er zumindest ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen konnte. Allerdings zeigte er hier , dass er schon einiges gelernt hat und konterte einen Mattangriff seines Gegners geschickt zum eigenen Sieg. In der Endabrechnung blieb der Altöttinger dennoch auf dem letzten Rang.

 

Ebenfalls zu seinem ersten Turniereinsatz kam Benjamin Bauer in der U-10. Auch wenn hier seine Gegenspieler noch keinen so großen Erfahrungsvorsprung besaßen, tat sich der Altöttinger vor allem in den ersten Runden sehr schwer. Viel zu nervös, zu schnell und unsicher vergab er ziemlich rasch die beiden ersten Runden – wer könnte es ihm beim ersten Einsatz auch verdenken. Doch dann schien es in Runde 3 plötzlich zu laufen: rascher Materialgewinn (Dame) brachte sichtlich Sicherheit und schließlich stand Benjamin eindeutig auf Sieg. Doch dann schien ihm der Druck, die Partie jetzt gewinnen zu müssen, doch zu groß, so dass er sichtlich immer nervöser seinen Vorteil wieder verschenkte und dann doch den Sieg abgeben musste! Sehr schade, Benjamin hatte sehr gut gespielt.

Doch der Nachwuchsspieler lernte rasch. In Runde 4 kam er erneut in Vorteil und dieses Mal ließ er nichts mehr anbrennen und schnappte sich den ersten Sieg! Ein Freilos in Runde 5 bereicherte sein Konto dabei um weitere 3 Punkte. so dass er schon fast in schlagweite von Da-Vinh zu kommen schien. Aber Runde 6 ging dann doch klar verloren, während er in der Abschlussrunde erneut sehr nervös und unsicher spielte. Dennoch eine gute Leistung für den jungen Alöttinger Spieler.

 

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