TV 1864 Altötting e.V. – Schach

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Schachabteilung schließt Vereinbarung mit der Deutschen Schachjugend zum Thema Fair Play

Fairplay im Sport sollte selbstverständlich sein. Das sieht auch die Schachabteilung des TV Altötting so und unterwirft sich einer „Vereinbarung zum Fairplay“ der Deutschen Schachjugend. Dabei bezieht sich der Sinn dieser Vereinbarung nicht nur auf das sportliche Fairplay, sondern auf den gesamten Bereich der Jugendarbeit im Verein.

Bereits in Punkt 1 der Vereinbarung wird dabei auf den „Respekt“ und die „Würde“ eines jeden Jugendlichen eingegangen, unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen. Die Schachabteilung erklärt dabei u.a., dass sie sich für die demokratischen Grundrechte einsetzt und jeglicher Diskriminierung und antidemokratischen Gedankengut entgegenwirkt.

In diesem Sinne verpflichtet sich auch die Schachabteilung, den Jugendlichen ausreichende Mitbestimmungsmöglichkeiten in der Schachjugend einzuräumen. Dazu gehört aber auch, die Jugendlichen dabei zu unterstützen, sich einbringen und selbst Aktivitäten anschieben zu können.  Für die Jugendleitung bedeutet dies u.a. konkret, die Jugendlichen möglichst in die Entscheidungsfindungen und die Abläufe mit einzubinden. Umgekehrt heißt dies auf für die Jugendlichen zu lernen, auch selbst Verantwortung zu übernehmen.

Weiter verpflichtet sich die Abteilung, die Kinder entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu fördern. Das heißt für die Jugendtrainer, auch leistungsschwächere Kinder und Jungendliche im Training gleichwertig zu trainieren und zu fördern. Natürlich kennt jede Jugendleitung das Problem von unterschiedlichen Leistungsständen der Kinder und Jugendlichen und die damit einhergehenden Schwierigkeiten beim Training. Dennoch will die Schachabteilung versuchen, dem Leistungsstand eines jeden Kindes und Jugendlichen gerecht zu werden. Eine Abweisung schwächerer Kinder ist dabei ebenso ausgeschlossen, wie es umgekehrt verpflichtet, talentierte und ehrgeizige Jugendliche nach besten Möglichkeiten zu fördern. Dabei ist sich die Abteilung aus der Erfahrung durchaus bewusst, welcher Aufwand dies womöglich mit sich bringen kann. In den 90ern hatten sich alleine 3 Spieler des TVA im Landeskader etabliert.

Selbstredend wird natürlich auch auf Doping und Leistungsmanipulationen verzichtet. Auch wird natürlich in diesem Papier auf den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor physischer, psychischer oder sexueller Gewalt eingegangen.

Aus dem sportlichen Bereich nimmt die Schachabteilung Abstand davon, von anderen Vereinen aktiv Spieler abzuwerben. Die Schachabteilung will aus eigener Stärke heraus ihren Spielbetrieb aufrechterhalten können. Das mag für die Sportler der einen oder anderen Sportart befremdlich erscheinen, in einer Sportart wie Schach wissen wir aber über die Motiviations- und Werbemöglichkeiten erfolgreicher Spieler, die diese in den eigenen Heimatvereinen ausüben und setzen so auch auf ein gutes Miteinander mit den Nachbarvereinen. Das heißt aber nicht, dass freiwillige Wechsel, auch welchen Gründen auch immer, nicht zugelassen werden.

Vieles in dem Papier, so die Schachabteilung, sollte eigentlich selbstverständlich sein und ist auch in Satzung und anderen Regularien bereits festgeschrieben. Die Schachabteilung möchte aber mit dieser Vereinbarung mit der Deutschen Schachjugend erneut demonstrieren, dass sie auf diese Werte setzt und diese auch offen vertritt. Die genannten Punkte sollten nicht nur Werte sein, die irgendwo auf einem Papier verstauben, sondern sie sollen eine aktive Rolle in der Jugendarbeit spielen.

Und auch wenn die Gruppe der Jugendlichen, die für eine aktive Arbeit im Verein in der Schachabteilung noch relativ gering ist, so will man doch versuchen, diese nach ihren Möglichkeiten auch in die Vereins- und Jugendarbeit einzubinden. Kleinere Aufgaben im Bereich von Organisationsarbeiten und Unterstützung im Trainingsbereich bei den jüngeren Spielern, verliefen dabei bisher erfolgreich, wie die Jugendleitung der Schachabteilung des TVA´s mitteilt. So eigneten sich auch die außersportlichen Maßnahmen der Schachabteilung, wie z.B. der Besuch des „Haus der Natur“ in Salzburg hervorragend, Jugendlichen kleinere Tätigkeiten zu überlassen und sie so nicht nur in den Verein zu integrieren, sondern auch ihre Verantwortungsfähigkeit zu fördern.

Zu sehen ist die Vereinbarung auf der Homepage des TV Altötting/Schach/Verpflichtungen

Weitere Infos hierzu auf der Homepage der Deutschen Schachjugend


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