TV 1864 Altötting e.V. – Schach

Meine Heimat, meine Liebe, mein Verein

2 Springerdiplome ergattert

Mit Marcel Schanzer und Benjamin Bauer haben erneut 2 Nachwuchsspieler die Kenntnisse für das „Springerdiplom“ nachgewiesen. Bei diesem „Diplom“ werden neben grundlegenden Mattkombinationen auch einfache taktische Möglichkeiten wie „Fesselung“, „Gabel“, „Spieß“ oder „Gegenangriffsmöglichkeiten“ gelernt und abgefragt.

Beide Schachkids konnten die Prüfung mit Bravour ablegen.

Die Schachabteilung gratuliert!

Marcel Schanzer mit Springerdiplom

Benjamin Bauer mit dem Springerdiplom

Erika Muchametov erfolgreich

Mit einem zweiten Rang bei den U-16 Bezirksmeisterschaften der Mädchen schaffte die Altöttinger Spielerin die Qualifikation für die Landesmeisterschaft in den Osterferien.

Aufgrund der Teilnehmerzahl wurden dabei bei den Mädchen die Altersklassen U-12 bis U-16 gemeinsam gespielt und zum Schluss getrennt gewertet. Dabei reichten Erika zwei Punkte, die sie in den Runden 3 und 4 einheimsen konnte. 

Erika Muchametov

Das Ergebnis geht auch insofern in Ordnung, als sie damit genau den Platz entsprechend der Leistungsrangliste erspielen konnte. Zwar wäre bei etwas Glück in der vorletzten Runde noch ein weiterer Punkt im Bereich des Möglichen gewesen, was aber an der Platzierung im U-16 Feld nichts geändert hätte, da die neue U-16 Meisterin insgesamt nur einen halben Punkt abgegeben und somit das Feld dominiert hatte.

Freude bei der Siegerehrung

Die Ergebnisse hier

Schach Inn Chiemgau EM 2019

Knapp 120 Teilnehmer kämpften vom 04.-06.01 in Altötting im Hotel zur

Bürgermeister Hofauer eröffnet die Veranstaltung. Rechts daneben Abteilungsleiter Suttner

Post um die Schachkreismeisterschaften des Schachkreises Inn/Chiemgau. Dabei nutzten alleine 15 Spieler des TVA die günstige Möglichkeit, ein Turnier vor Ort zu spielen. Die Veranstaltung eröffnete dabei Bürgermeister Hofauer.

 

 

 

Erfreulich vor allem für die TVA-Spieler war dabei, dass mit Helmut Stöhr und Klaus Dullinger gleich zwei Spieler in die Meisterklasse I nachrücken und somit direkt um den Titelkampf eingreifen konnten.

Auch in die MK II konnte Rainer Winterstetter nachqualifiziert werden, während dies für die MK III noch Helmut Stadler gelang.

 

Klaus Dullinger, der in der ersten Runde etwas mit dem Losglück haderte, und gleich den an Nummer 1 gesetzten Rupert Prediger vom SC Pang-Rosenheim zum Gegner hatte, startete somit gleich mit einer Niederlage.

Klaus Dullinger im Spiel mit Rupert Prediger

Aber auch Helmut Stöhr musste sich zur Auftaktrunde gegen Max Schmid (PSV Dorfen) geschlagen geben. Für Dullinger blieb es aber die einzige Niederlage in diesem Turnier. Nach 2 Siegen und 3 Remisen reichte es dann für den Altöttinger Clubmeister zu einem 7. Rang. Helmut Stöhr hingegen hatte ein rabenschwarzes Wochenende erwischt. Ihm wollte schlichtweg nichts gelingen und so konnte er letztendlich nur einen Sieg in der dritten Runde für sich verbuchen, was letztendlich einen enttäuschenden 21. Rang ergab.   

Zur Überraschung aller hieß der Kreismeister aber nicht Rupert Prediger, der in der letzten Runde patzte, sondern Josef Ott von der SG Traunstein/Taunreuth. Er „gestattete“ sich nur 2 Punkteteilungen und dominierte das Feld.

 

Besser für die TVA-Spieler lief es aber zu Beginn in den anderen Meisterklassen. So waren in der Runde 3 an allen Spitzenbrettern Vertreter des TVA vertreten. In der MK II hatte Rainer Winterstetter einen tollen Start erwischt, während in der MK III Abteilungsleiter Johann Suttner und in der MK IV Rouslan Smagklienko ungeschlagen in diese Runde gingen.

Abteilungsleiter Suttner mit starkem Start in der MK III

 

Seine Siegchancen verpasst hätte Rainer Winterstätter dann aber bald, als er sich in Runde 4 dem späteren Vizemeister Matthias Schulter (PSV Dorfen) geschlagen geben musste.  So musste Winterstätter auf Schützenhilfe hoffen, die ihm auch tatsächlich zuteilwurde. Denn während der Wallfahrtsstätter die letzten beiden Runden sehr souverän für sich entscheiden konnte, mussten sich seine härtesten Konkurrenten mit jeweils zwei unentschiedenen Partien zufrieden geben. So blieben in dieser Klasse die ersten 3 Spieler punktgleich, wobei der Altöttinger jedoch aufgrund der Buchholzwertung die Nase vorne behielt und damit diese Klasse für sich entschied.

Reiner Winterstetter gewann die MK II

Andre Herdt schaffte mit einem ausgeglichenem Punkteverhältnis einen 12. Rang bei 26 Startern.

 

In der MK 3 hatte vor allem Abteilungsleiter Johann Suttner mit 2 Siegen einen guten Start erwischt. Aber dann schien ihn das Schachglück verlassen zu haben. Denn erst in der letzten Runde konnte Suttner einen weiteren halben Punkt ergattern und landete letztendlich mit 2,5 Punkten auf einen etwas enttäuschenden 15. Rang. Genau anders herum lief es beim Jugendleiter des TVA. Helmut Stadler verlor nach einem Leichtsinnsfehler die erste Runde, ließ dann aber nichts mehr anbrennen und holte sich in den nächsten Runden 3 Siege und 2 Remisen, was bei der Endabrechnung einen 8. Platz bedeutete, punktgleich jedoch noch mit dem 3-platzierten. Lediglich die frühe Niederlage kostete Stadler die entscheidenden Buchholzpunkte, die für die Reihenfolge verantwortlich waren.

Nach Pech in der ersten Runde wieder kräftig aufgeholt – Helmut Stadler (rechts im Bild)

Christian Dähne hatte sich etwas mehr erhofft, als die erreichten 2,5 Punkte in der Endabrechnung. Aber mit nur einem Sieg und 3 Punkteteilungen schaffte es der Altöttinger nur auf Rang 18.

Die Klasse für sich entscheiden konnte Michael Haferung von der SG Vogtareuth-Prutting.

 

Die Überraschung: Rouslan Smagklienko für den TVA

Ein Kopf an Kopfrennen lieferten sich in der MK 4 der Bad Reichenhaller Thomas Fernandes mit dem Lokalspieler Rouslan Smagklienko. Dabei hatte der Wallfahrtsstätter, der erst ein halbes Jahr für den TVA spielt, sogar die mit 4 Siegen in Folge die Nase vorne, da sich der spätere Sieger in Runde 2 einer Punkteteilung beugen musste. Aber im direkten Vergleich unterlag dann der TVA-Spieler doch, was ihm aber letztendlich doch einen hervorragenden 2.Rang einbrachte. Zwar schaffte der Bad Reichenhaller auch in der letzten Runde nur ein Remis, was zu Punktegleichstand zwischen den beiden Erstplatzierten führte, aber die Buchholzwertung sah dann doch Fernandes auf dem Siegerpodest.

Auch Norbert Felber spielte ein solides Turnier in dieser Klasse und erreichte mit 4 Punkten einen guten 7. Rang.

Tolle Leistung: Erika Muchametov

Auch Erika Muchametov, die noch für die Jugend U-16 spielberechtigt ist, zeigte eine hervorragende Leistung. Mit 3 Punkten schaffte sie ein ausgeglichenes Ergebnis. Platz 15 war der Lohn für ihr gutes Spiel. Weitere 5 Nachwuchsspieler sammelten hier ihre Erfahrungen und rangierten eher auf den hinteren Plätzen.   

 

Übung und Erfahrung für den Nachwuchs: Florian Lohse und Da-Vinh Do

Fachsimpeln am Rande

 

Die Ergebnisse und Ranglisten gibt es hier

 

 

 

 

 

 

 

 

Schach Kreismeisterschaften in Alötting

Derzeit finden bis zum Sonntag, 06.01.2019 die Schachkreismeisterschaften des Kreises Inn/Chiemgau in Altötting im Hotel zur Post statt.

Die Einzelergebnisse der Runden sind auf der Seite der Schachabteilung unter < Senioren> <Liga(Senioren)> veröffentlicht.

Jugendgruppe der Schachabteilung schon in Weihnachtsstimmung

Das Vereinsheim fehlt auch der Jugendgruppe der Schachabteilung. Denn für die jährliche Weihnachtsfeier war es nicht einfach, ja nicht möglich, einen geeigneten Raum in der Adventszeit zu organisieren. So blieb letztendlich nichts anderes übrig, als den Nikolaus schon frühzeitig auf die Erde zu holen um den Kids der Schachabteilung die „Leviten“ zu lesen. Immerhin, das Parkplatzproblem beim Hotel Plankl, auf das man ausgewichen war, ergab sich auch wegen des ebenso schon frühzeitig begonnenen Christkindlmarkts der Stadt.

Jugendleiter Helmut Stadler bei der Begrüßung

Doch zunächst berichtete Jugendleiter Helmut Stadler über die vergangene Saison. Auch wenn man über die Sommerferien leider wieder ein paar Schachspieler verloren hatte, so zeigte er sich doch zufrieden. Insbesondere zeigt sich der Trainerstab erfreut, dass man derzeit auch einige sehr junge, erst 4-jährige Spieler in der Jugendgruppe hat aufnehmen können, die zudem noch äußerst interessiert sind. Die Abteilung hatte ja schon dahingehend reagiert, dass man eine zusätzliche Trainingsgruppe eingerichtet hat.

Mit einem Seitenblick an den ebenfalls anwesenden Abteilungsleiter Johann Suttner meinte Stadler dann auch, dass es da einen sehr guten Spielekoffer für die „Kleinen“ gäbe, der allerdings ein paar Euros kosten würde!

Aber auch so zeigte sich Stadler sehr zufrieden. Wenn man daran denke, dass man vor wenige Jahren mit ein paar Kinder mehr oder weniger auf Sparflamme gefahren sei, so habe man jetzt mit gut 15 Kindern, trotz dem immer einzurechnenden Verlust, eine ordentliche und sehr engagierte Truppe zusammen.

Allerdings, so ließ er auch mit einem Seitenblick an den Abteilungsleiter anklingen, werde man sich bei dieser Gruppengröße wieder das Eine oder Andere Nebenangebot überlegen müssen. So überlege man, ob man nicht wie schon vor einigen Jahren, das „Haus der Natur“ in Salzburg besuchen könnte. Auch der früher regelmäßige Grillabend mit Nachtwanderung in den Forst soll wieder aufgegriffen werden.

In einer kleinen Videoshow stellte dann die Jugendleitung kurz das vergangene Jahr zusammen, wobei einige „Erinnerungsbilder“ von schon länger in der Gruppe spielenden Kids für etwas Erheiterung sorgte.

Kleine Geschenke untereinander

 

Wie auch schon in den letzten Jahren, hatten die Kinder/Jugendlichen kleine Geschenke mitgebracht, die vor dem gemeinsamen Essen dann per Los ausgetauscht wurden. Und dieses Jahr schaffte es auch tatsächlich niemand, das eigene Geschenk wieder selbst zu losen. Das machte die Sache natürlich einfach für Mädchenbetreuerin Maria Stadler, die die Verteilung wieder übernommen hatte.

 

Doch bevor man dann die „Guten und schlechten Taten“ durch den Nikolaus vorgelesen bekam, erhielten die Kinder noch ein Essen. Schließlich sollte man doch auch gestärkt sein, wusste der heilige Mann doch von jedem der Anwesenden Kinder etwas zu erzählen. Hier ein Lob auch an die Küche des Hotels Plankl, die nicht nur ein gutes Essen auf den Tisch brachte, sondern auch das Timing hervorragend hinbekam.

Allen schmeckt´s …

Nikolaus in Aktion

Herzlich leid tun konnte einem eigentlich nur der Nikolaus, der in seiner dicken Montur wohl einiges an Schweiß aufbringen musste!

 

Niclas Schanzer mit Bauerndiplom

Erneut konnte ein junger Nachwuchsspieler sein „erstes Schachdiplom“ ablegen. Der erst 6-jährige Niclas Schanzer erreichte dabei 95 von möglichen 100 Punkten und schaffte damit nicht nur ein hervorragendes Ergebnis, sondern bewies auch eindeutig, dass er die Grundregeln des Schachspiels solide beherrscht.

Dabei waren die fehlenden Punkte mit Sicherheit nicht durch fehlendes Wissen, sondern eher durch Unachtsamkeit entstanden  – ein in diesem Alter durchaus verständliches „Vergehen“.

Wie überhaupt Niclas ein großes Interesse am Schachspiel zeigt und Jugendleiter Helmut Stadler davon ausgeht, dass der junge Schachspieler sich sicher weiter gut entwickeln wird. Sollte Niclas weiter so interessiert am Schachsport bleiben, so dürfe man gespannt auf die ersten Turnierergebnisse sein, die wohl Mitte des nächsten Jahres erfolgen werden.

Niclas Schanzer – ein sehr interessierter Nachwuchsspieler

Niclas Schanzer

Gute Ergebnisse der TVA-Schachler beim Dorfner DWZ-Pokalturnier

Ein Spielangebot für die Nachwuchsspieler, sowohl für den Jugend- aber auch Erwachsenenbereich bieten die DWZ-Turniere, welches die „Postler“ aus Dorfen durchführten. Wichtig dabei ist der Spaß am Vergleich mit anderen Spielern, aber auch die Möglichkeit, eine Wertungszahl zu erspielen (DWZ-Zahl).

Zusammen mit dem Jugendtrainer Norbert Felber (der für die erkrankte Maria Stadler eingesprungen war), starteten die 2 Jugendlichen Kevin Ill und Erik Becher in der Isenstadt.

Dabei ergab sich in der Gruppe 12 nach 4 Runden die Sonderheit, dass gleich 3 von 4 Spielern Punkt- und Wertungsgleich an der Spitze lagen, darunter auch Norbert Felber.

Die beiden Jugendlichen Kevin und Erik hingegen hatten es mit einem 6er-Feld zu tun und konnten mit 2,5 bzw. 2 Punkten ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen. Auch wenn die Zahlen in diesem Bereich noch nicht so aussagekräftig für die Spielstärke sind, so kann man doch erfreut sein, einen Spieler mit einer DWZ von knapp unter 1000 (Fanger Dominik; Dorfen) hinter sich gelassen zu haben.

Jugendturnier der Schachabteilung wieder im Aufwind

Hatte man aufgrund der rückläufigen Teilnehmerzahlen im letzten Jahr bereits sehr laut darüber nachgedacht, das Turnier nicht mehr fortzuführen, so wurde man dieses Jahr sehr positiv überrascht. Knapp 60 Spieler in 6 verschiedenen Altersklassen, und damit fast ein Drittel mehr als im letzten Jahr,  kämpften um die Pokale beim Reiter-Wirt in Teising, wo man auch nicht wie  letztes Jahr den Saal zur Verfügung hatte, sondern in verschiedenen Nebenräumen die Altersklassen aufteilte.

Wie auch in den letzten Jahren (und bei Schachturnieren auch üblich), verlief das Turnier ohne nennenswerte Problemen. Lediglich die seit einigen Jahren eingeführte Regel, dass wiederholt unerlaubte Züge auch die Partie verlieren können, machte vor allem einigen Spielern in den jüngeren Jahrgängen zu schaffen. Nun ja, ein „heimliches Schach“ ist natürlich auch leicht einmal zu übersehen!

Spielsaal für U-8 und U-10- Abteilungsleiter und Schiedsrichter Johann Suttner hat hier einiges zu tun (Wieder einmal ein unerlaubter Zug!)

Weniger glücklich war man aber über die Anzahl der Altöttinger Teilnehmer. Lediglich 2 Spieler (jeweils U-8 und U-10) fanden Zeit, sich beim lokalen Turnier mit anderen Spielern zu messen. Schade! Und dabei blieben auch die Ergebnisse etwas hinter den Erwartungen zurück. Während Florian Lohse in der U-10 gar das Schlusslicht bildete (nur einen Zähler), reichte es bei Da Vin-Do mit 2 Zählern ebenfalls nur für einen 7. Rang bei 9 Teilnehmern. Allerdings ist bei den jüngeren Jahrgängen eben auch viel noch von der Tagesform und gelegentlich auch vom Glück abhängig, so dass man dieses Abschneiden nun nicht überbewerten sollte.

Die Ergebnisse des Turniers hier

Noch am Rande sei erwähnt, dass sich die Schachabteilung noch etwas einfallen lassen muss, um von den Eltern der Kinder die Erlaubnis für die Veröffentlichung von Bildern zu erhalten. Womöglich wird es zukünfitg dann eben nur noch bilderlose Artikel geben – Schade!

Abteilungsversammlung der Schachsparte wieder sehr harmonisch

Die am vergangenen Montag durchgeführte Abteilungsversammlung verlief gewohnt harmonisch und ohne Kontroversen. Es hätte auch keinen Grund dafür gegeben.

Harmonische Abteilungsversammlung

So konnte Abteilungsleiter Suttner, der zugleich auch Mannschaftsführer der ersten Herrenmannschaft ist, ein befriedigendes Resultat vermelden. Die in der vorletzten Saison aufgestiegene Mannschaft hatte sich ohne Probleme in der Kreisliga halten können und einen guten Mittelplatz erreicht.

Diskutiert wurde kurz über die B-Mannschaft. Da Jugendleiter Stadler aber etwas enttäuscht berichten musste, dass sich zu wenige der aktiven Jugendliche für eine reine Jugendmannschaft, was zahlenmäßig leicht möglich gewesen wäre, ausgesprochen hatten, wird diese zweite Herrenannschaft erneut in die nächste Saison starten, um den interessierten Jugendlichen Spielpraxis vermitteln zu können.

Generell zeichnte aber Stadler eine erfreuliche Entwicklung im Jugendsektor. Insbesondere galt auch der Dank an die Cotrainern Maria Stadler (Mädchen) und Norbert Felber.

Suttner wies auch noch auf die nächste Inn/Chiemgau-Kreismeisterschaft hin, die Anfang Januar im Hotel zur Post stattfinden wird. Man wird versuchen hier auch die lokale Presse mit einzubeziehen.

Die anschließenden Ehrungen der Clubmeisterschaft, sowie der Jahreskurzzeitmeisterschaft hatten dabei schon fast „tradidionellen Charakter“. Denn wie auch in den letzten Jahren dominierten Klaus Dullinger und Helmut Stöhr das Geschehen. Beide Turniere entschied dabei Klaus Dullinger für sich, während sich dieses Mal Helmut Stöhr in eben auch beiden Klassemonts mit dem Vizetitel zufrieden geben musste. Beim Clubturnier ging Rang 3 an Erich Kühner, während im Kurzzeitturnier Dr. Andre Herdt den 3. Rang erspielte.

Unter „Sonstiges“ wurde ein Änderung der Regel im Kurzzeitturnier beschlossen.

Siegerehrung Kurzzeitturnier
v.l.n.r.: Helmut Stöhr, Klaus Dullinger, Dr. Andre herdt, Abt.l. Hans Suttner

Siegerehrung Clubturnier
v.l.n.r.: Helmut Stöhr, Klaus Dullinger, Abt.leiter Hans Suttner (Erich Kühner fehlt)

Klaus Dullinger Clubmeister in der Schachabteilung – Entscheidung in der letzten Runde

In diesem Jahr entwickelte sich die Clubmeisterschaft wieder einmal zu einem Zweikampf zwischen Helmut Stöhr und Klaus Dullinger, der in einer Entscheidungspartie in der letzten Runde mündete.

Ein Grund dafür war sicherlich, dass Julian Geiger aus beruflichen Gründen in der Mitte des Turniers zurückgetreten war und auch Reiner Winterstetter diesmal bei der Clubmeisterschaft nicht mitspielte. Daher waren es die zwei Wertungsbesten der Schachabteilung, die gegen die Konkurrenz alle ihre Partien siegreich beenden konnten.

Sicherlich war auch manchmal etwas Glück, bzw. Hilfe des Gegners dabei, wie Helmut Stöhr bei seiner Partie gegen Erich Kühner feststellen musste: In gewonnener Stellung stellte dieser seine Dame so unglücklich, dass es Helmut noch möglich war des Blatt zu wenden und seinen Gegner Matt zu setzten.

Trotz dieser unnötigen Niederlage sicherte sich Erich Kühner den dritten Platz, was zeigt, dass gutes Schach nicht vom Alter abhängig ist. Gratulation zu diesem Ergebnis!

Die entscheidende Partie war wie erwartet ein hartes Ringen um den Titel, den sich jeder der Beiden unbedingt erkämpfen wollte. Nach anfänglichen Abtasten konnte Klaus Dullinger den Vorstoß (12. … f5) von Helmut Stöhr geschickt abwehren und seinerseits mit 17. Sh5 zum Gegenangriff übergehen. Ein weiterer kritischer Moment war das „Springeropfer“ im 23. Zug um den Angriff im Gang zu halten. Helmut versuchte sich erbittert zu wehren, musste aber nach dem 36igsten Zug die Partie in verlorener Stellung aufgeben.

Somit sicherte sich Klaus Dullinger bereits zum zehnten Mal den Titel als neuer Clubmeister und Helmut Stöhr den als Vizemeister.

Rang   1 2 3 4 5 6 7 Pkt. SoBe
1 Dullinger Klaus   3 3 3 3 3 3 18 44
2 Stöhr Helmut 0   3 3 3 3 3 15 29
3 Kühner Erich 0 0   0 3 3 3 9 13
4 Suttner Johann 0 0 3   1 0 3 7 12,5
5 Schindler Otto 0 0 0 1   3 3 7 9,5
6 Dähne Christian 0 0 0 3 0   3 6 7
7 Felber Norbert 0 0 0 0 0 0   0 0

(Sieg = 3 Punkte, Unentschieden = 1 Punkt.)

Die Entscheidungspartie:

Weiß: Klaus Dullinger      Schwarz: Helmut Stöhr

Eröffnung:

  1. e2 – e4     g7 – g6
  2. d2 – d3   Lf8 – g7

Um der Theorie der Pirc-Verteidigung aus dem Weg zu gehen wählt Weiß den Aufbau für den königsindischen Angriff.

  1. Sb1 – d2        e7 – e5
  2. Sg1 – f3          d7 – d6
  3. g2 – g3        Sg8 – e7
  4. c2 – c3             0 – 0
  5. Lf1 – g2           h7 – h6
  6. Sd2 – c4         b7 – b5
  7. Sc4 – e3         c7 – c6
  8. Lc1 –d2          a7 – a5
  9. a2 – a3          a5 – a4

Schwarz schließt fürs Erste den Damenflügel ab und Weiß beendet mit dem nächsten Zug seine Entwicklung.

  1. O – O               f7 – f5

Nachdem Schwarz etwaige Zwischenschachs auf b3 durch die Dame unterbunden hat kommt der erwartete Bauernvorstoß.

  1. e4 x f5                Se7 x f5
  2. Se3 x f5             Lc8 x f5
  3. d3 – d4             Kg8 – h7

Hier wäre auf das Verführerische Lf5 – d3 das starke Ld2 – g5! gefolgt.

  1. Ld2- e3             Dd8 – c8
  2. Sf3 – h4            Lf5 – e6

Fällt nicht auf die Falle Lf5 – h3, 18. Lg2 – e4! herein, da dann Lh3 x f1? an 19. Sh4 x g6 mit anschließendem Materialgewinn scheitert. Ab jetzt rollt der Weiße Angriff auf Schwarz zu.

  1. d4 x e5                d6 x e5
  2. Lg2 – e4             Le6 –f7     mehr Verteidigungschancen hätte Stöhr wohl mit Le6-f5 gehabt
  3. Dd1 – d6            Dc8 – e8
  4. Ta1 – d1             Tf8 – g8

Schwarz versucht den schwachen Punkt g6 weiter zu decken.

  1. Dd6 – c7            Lg7 – f6
  2. Sh4 x g6             Tg8 x g6      Der kritische Punkt der Partie; Weiß nutzt die Fesselung auf der 7. Reihe               .                                                  und öffnet weitere Angriffslinien.
  3. f2 – f4                Kh7 – g8
  4. Le4 x g6             Lf7 x g6
  5. f4 x e5                Lf6 x e5
  6. Dc7 – d8           Sb8 – a6

Erst jetzt kommen die letzten beiden Figuren von Schwarz in Spiel, aber zu spät.

  1. Dd8 – d2           Le5 –c7            Schwarz stellt die Falle 29. Le3 x h6 Lc7 – b6+ mit Vorteil für ihn.
  2. Td1 – e1             Ta8 – d8?!      Verstellt sich selbst den Fluchtweg für die Dame.

    Stellung nach 29. …. Ta8-d8

    Ohne diesen Fehler hätte Stöhr gute Chancen gehabt, die Partie ausgeglichen zu halten. Aber nun verliert er rasch. Die schwarze Dame hat einfach keine Ausweichmöglichkeit nach den folgenden Zügen und Schwarz kommt arg in Bedrängnis.

  3. Le3 – d4      De8 – d7     der einzig mögliche Zug!
  4. Dd2 x h6      ……               Weiß droht mit Matt auf h8 mit der Dame
    …                Dd7 – h7
  5. Dh6 – g5       c6 – c5
  6. Te1 – e7         c5 x d4
  7. Te7 x h7      Kg8 x h7
  8. Dg5 – e7+   Kh7 – h8
  9. c3 x d4       Aufgabe!