TV 1864 Altötting e.V. – Schach

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Schachabteilung schließt Vereinbarung mit der Deutschen Schachjugend zum Thema Fair Play

Fairplay im Sport sollte selbstverständlich sein. Das sieht auch die Schachabteilung des TV Altötting so und unterwirft sich einer „Vereinbarung zum Fairplay“ der Deutschen Schachjugend. Dabei bezieht sich der Sinn dieser Vereinbarung nicht nur auf das sportliche Fairplay, sondern auf den gesamten Bereich der Jugendarbeit im Verein.

Bereits in Punkt 1 der Vereinbarung wird dabei auf den „Respekt“ und die „Würde“ eines jeden Jugendlichen eingegangen, unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen. Die Schachabteilung erklärt dabei u.a., dass sie sich für die demokratischen Grundrechte einsetzt und jeglicher Diskriminierung und antidemokratischen Gedankengut entgegenwirkt.

In diesem Sinne verpflichtet sich auch die Schachabteilung, den Jugendlichen ausreichende Mitbestimmungsmöglichkeiten in der Schachjugend einzuräumen. Dazu gehört aber auch, die Jugendlichen dabei zu unterstützen, sich einbringen und selbst Aktivitäten anschieben zu können.  Für die Jugendleitung bedeutet dies u.a. konkret, die Jugendlichen möglichst in die Entscheidungsfindungen und die Abläufe mit einzubinden. Umgekehrt heißt dies auf für die Jugendlichen zu lernen, auch selbst Verantwortung zu übernehmen.

Weiter verpflichtet sich die Abteilung, die Kinder entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu fördern. Das heißt für die Jugendtrainer, auch leistungsschwächere Kinder und Jungendliche im Training gleichwertig zu trainieren und zu fördern. Natürlich kennt jede Jugendleitung das Problem von unterschiedlichen Leistungsständen der Kinder und Jugendlichen und die damit einhergehenden Schwierigkeiten beim Training. Dennoch will die Schachabteilung versuchen, dem Leistungsstand eines jeden Kindes und Jugendlichen gerecht zu werden. Eine Abweisung schwächerer Kinder ist dabei ebenso ausgeschlossen, wie es umgekehrt verpflichtet, talentierte und ehrgeizige Jugendliche nach besten Möglichkeiten zu fördern. Dabei ist sich die Abteilung aus der Erfahrung durchaus bewusst, welcher Aufwand dies womöglich mit sich bringen kann. In den 90ern hatten sich alleine 3 Spieler des TVA im Landeskader etabliert.

Selbstredend wird natürlich auch auf Doping und Leistungsmanipulationen verzichtet. Auch wird natürlich in diesem Papier auf den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor physischer, psychischer oder sexueller Gewalt eingegangen.

Aus dem sportlichen Bereich nimmt die Schachabteilung Abstand davon, von anderen Vereinen aktiv Spieler abzuwerben. Die Schachabteilung will aus eigener Stärke heraus ihren Spielbetrieb aufrechterhalten können. Das mag für die Sportler der einen oder anderen Sportart befremdlich erscheinen, in einer Sportart wie Schach wissen wir aber über die Motiviations- und Werbemöglichkeiten erfolgreicher Spieler, die diese in den eigenen Heimatvereinen ausüben und setzen so auch auf ein gutes Miteinander mit den Nachbarvereinen. Das heißt aber nicht, dass freiwillige Wechsel, auch welchen Gründen auch immer, nicht zugelassen werden.

Vieles in dem Papier, so die Schachabteilung, sollte eigentlich selbstverständlich sein und ist auch in Satzung und anderen Regularien bereits festgeschrieben. Die Schachabteilung möchte aber mit dieser Vereinbarung mit der Deutschen Schachjugend erneut demonstrieren, dass sie auf diese Werte setzt und diese auch offen vertritt. Die genannten Punkte sollten nicht nur Werte sein, die irgendwo auf einem Papier verstauben, sondern sie sollen eine aktive Rolle in der Jugendarbeit spielen.

Und auch wenn die Gruppe der Jugendlichen, die für eine aktive Arbeit im Verein in der Schachabteilung noch relativ gering ist, so will man doch versuchen, diese nach ihren Möglichkeiten auch in die Vereins- und Jugendarbeit einzubinden. Kleinere Aufgaben im Bereich von Organisationsarbeiten und Unterstützung im Trainingsbereich bei den jüngeren Spielern, verliefen dabei bisher erfolgreich, wie die Jugendleitung der Schachabteilung des TVA´s mitteilt. So eigneten sich auch die außersportlichen Maßnahmen der Schachabteilung, wie z.B. der Besuch des „Haus der Natur“ in Salzburg hervorragend, Jugendlichen kleinere Tätigkeiten zu überlassen und sie so nicht nur in den Verein zu integrieren, sondern auch ihre Verantwortungsfähigkeit zu fördern.

Zu sehen ist die Vereinbarung auf der Homepage des TV Altötting/Schach/Verpflichtungen

Weitere Infos hierzu auf der Homepage der Deutschen Schachjugend

4 Neue „Diplomanten“ in der Schachabteilung

Gleich 4 Jugendliche legten erneut eines der Diplome der „Brackeler Schachschule“ ab, nachdem die Jugendgruppe trainiert wird.

Dabei startete Sascha Thanner mit dem Bauerndiplom als Einstiegsprüfung. Mit 93 von möglichen 100 Punkten erreichte er damit ein überdurchschnittliches Ergebnis. Bei dieser Prüfung geht es im Wesentlichen um die wichtigsten Grundregeln im Schach. Dennoch sind die Aufgabenstellungen, vor allem für die jüngeren Spieler, nicht alle so ganz einfach zu lösen.

Für das Springerdiplom als zweite Stufe hatten sich die Brüder Niklas und Felix Schanzer ins Zeug gelegt. Dabei überraschte vor allem Felix die Trainer, indem er es schaffte, die volle Punktzahl zu erhalten. Eine besondere Leistung des erst 5-jährigen Schachspielers. Die Inhalte dieser Prüfung sind dabei vor allem einfache taktische Finessen und erste Mattaufgaben.

Das Läuferdiplom als dritte Stufe holte sich hingegen Da-Vinh Do. Auch er schaffte die Prüfung ohne größere Probleme, wobei hier bereits komplexere Mattlösungen zu finden sind, wie auch andere taktische Abwicklungen, die schon tiefergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten für das Schachspiel voraussetzen.

Die Schachabteilung gratuliert allen Vier Absolventen der verschiedenen Diplome.

Die Vier Diplomanten: (v.l.n.r.) Da-Vinh Do (Läuferdiplom), Niklas und Felix Schanzer (beide Springerdiplom), Sascha Thanner (Bauerndiplom)

 

Erwartete Ergebnisse bei den Oberbayerischen Jugend- Schnellschachmeisterschaften

Mit zu erwarteten Ergebnissen kamen die Vertreter des TV Altötting von den Bezirksschnellschachmeisterschaften in Isen zurück. Die Schachabteilung war dabei mit Kevin Ill (U-25), Benjamin Bauer (U-10), sowie Niklas und Felix Schanzer (beide U-8) vertreten.

Dabei war man vor allem gespannt auf die Ergebnisse der jüngeren Teilnehmer, vor allem des erst 5-jährigen Felix Schanzer. Für ihn hieß zu allererst Erfahrung sammeln. Entsprechend sah es Jugendleiter Helmut Stadler auch schon als Erfolg, dass der junge Spieler zumindest nicht das Schlusslicht in der Endabrechnung bildete. Zumindest ein Sieg brachte ihn auf Rang 6 des Feldes. Sein Bruder Niklas hingegen spielte ein solides Turnier und erreichte mit 3 Punkten aus 6 Runden ein ausgeglichenes Ergebnis und damit Rang 4.

Lospech hatte hingegen Benjamin Bauer in der Altersklasse U-10. Gleich zu Beginn des Turniers hatte er es mit dem späteren Zweitplatzierten zu tun, gegen den er chancenlos spielte. Nach 2 Siegen in Runde 3 und 4 schien erneut Anschluss an das Mittelfeld gefunden zu sein, ehe er erneut mit Yaroshenko Vladim (Gräfelfing) einen schweren Brocken vorgesetzt bekam. Dabei hätte Benjamin in Runde 6 durchaus noch einmal die Chance gehabt, mit einem Sieg gegen den Wasserburger Lindlbauer Raphael in das Mittelfeld vorzudringen. Aber offensichtlich war nun die notwendige Anspannung verloren gegangen, so dass kleinere Ungenauigkeiten letztendlich nur zur Punkteteilung reichten. Dennoch konnte Benjamin mit 2,5 Punkten und einem 13. Rang einigermaßen zufrieden sein.

Mit minimalen Erwartungen startete dagegen Kevin Ill in das Turnier. Da bei dieser Meisterschaft keine U-18 Klasse ausgetragen wird, musste der Altöttinger, der eigentlich das erste Jahr in dieser Klasse spielen würde,  in der U-25 starten. Dass er dabei auf dem letzten Rang gesetzt war, überraschte deshalb nicht. Erfahrung sammeln und sich so schwer wie möglich verkaufen hieß deshalb für Kevin die Devise. Dennoch schien ihn vor allem das große Eröffnungsrepertoire seiner Gegner immer wieder vor Probleme zu stellen. So reichte es dann letztendlich mit einem Punkt dann doch nur für den letzten Rang, auch wenn er ansonsten eine gute Leistung zeigte.

Die Ergebnisse im Einzelnen hier

Schach wieder im Ferienprogramm dabei

Leider nur 5 Kid´s fanden sich zum heutigen Ferienprogramm im neuen Haus des Sports im Schachraum ein. Das Wetter konnte dieses Mal nicht schuld daran sein, dass einige andere trotz Anmeldung den Termin verpasst haben. „Aber so ist es nun einmal“, gibt sich Jugendleiter Helmut Stadler aber gelassen. Erfreut zeigte sich Stadler hingegen, dass einige Jugendliche jedes Jahr mit dabei sind. Das zeigt, dass das Angebot bei den interessierten Kid´s gut ankommt.

Nur 5 Teilnehmer beim heutigen Termin

Auch so hatten die 5 einiges an Spaß. Während eine Teilnehmerin zunächst noch die Regeln zu lernen hatte, konnten sich die anderen 4 schon in Vergleichen üben, in denen die ihnen Jugendleiter Helmut Stadler dabei den einen oder anderne Tipp geben konnte. Dass dabei die Teilnehmer noch nicht in allen Regelbelangen sattelfest waren, störte dabei wenig.

Auch Mädchen spielen Schach

Hat Spaß gemacht…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zudem brachten die Jugendlichen auch einige interessante Stellungen auf das Brett ,wie diese schöne Matt in einem Zug:

Wer sieht das Matt? Schwarz am Zug

 

Auf etwas mehr Teilnehmer hofft nun die Abteilung beim zweiten Termin am 29. August.

Für die Kinder und Jugendlichen, die auch gerne etwas tiefer in die Geheimnisse des Schachspiels einsteigen wollen, beginnt die Schachabteilung mit einem Anfängerlehrgang am Montag, 16.09. um 17.00 Uhr für Kinder ab 5 und um 18.00 Uhr für Kinder/Jugendliche ab 8 Jahre.

 

 

 

 

 

 

Zufriedenstellende Ergebnisse beim Schachturnier in Ortenburg

Mit zufriedenstellenden, ja erwarteten Ergebnissen kehrten am vergangenen Sonntag die drei Jugendspieler Kevin Ill, Da-Vinh Do und Benjamin Bauer vom Jugendturnier in Ortenburg zurück. Das zur Bayerischen „Türmchen-Serie“ zählende Schachturnier, wird seit mehreren Jahren von den Wallfahrtsstädtern besucht.

Das es Kevin Ill in der Altersklasse U-18 nicht leicht haben würde, war schon bei der Anmeldung klar. Bei 12 Teilnehern war der Altöttinger auf Rang 10 gesetzt, mit einem DWZ-Abstand von fast 400 Punkten zu der vor ihm geplanten Bilchinger Helene vom Gastgeber. Und so startete Kevin zunächst auch mit zwei Niederlagen, ehe er in Runde 3 seinen ersten Erfolg verbuchen konnte. Und trotz einer weiteren Punkteteilung in Runde 5 und einen Sieg in der Schlussrunde, reichte es dennoch nur für einen 11 Rang, was eben auch der Setzliste entsprach.

In der U-10 waren für den TVA Da-Vinh Do und Benjamin Bauer, der vor 14 Tagen sein Debüt beim TVA-Turnier gegeben hatte. Während Da-Vinh Do erneut eine solide Leistung zeigte und mit 3 Punkten das gleiche Ergebnis wie in Altötting erzielte, überraschte Benjamin mit einem halben Zähler mehr!

Allerdings hatte Da-Vinh auch mit etwas Lospech zu kämpfen. Nach einem guten Start mit 2 Siegen in den ersten 3 Runden, bekam er es zunächst naturgemäß (das „Schweizer System“ setzt einfach nach jeder Runde gleichstarke Spieler gegen einander) mit dem späteren 2. der Liste zu tun, der nun doch noch eine Nummer zu groß für Da-Vinh war. Richtig Pech war hingegen die Losung in der Abschlussrunde, in der er es mit dem Klassensieger zu tun hatte. Dass Da-Vinh letztendlich mit Rang 10 bei 18 Teilnehmern die 5 höchste Buchholzwertung aufweist, zeigt von der Stärke seiner Gegner und relativiert damit sein Ergebnis.

Genau anders herum lief es hingegen bei Benjamin. Zwar startete auch er überraschend stark mit einem Sieg in der Start- und einer Punkteteilung in der zweiten Runde, fiel dann aber nach zwei Niederlagen etwas zurück und erhielt dafür eine etwas leichter zu erledigende „Arbeit“. Allerdings sind auch diese Chancen zu nutzen, vor allem, wenn noch nötige Erfahrung fehlt. Und Benjamin schien damit mitnichten überfordert, sondern ergatterte noch weitere 2 Punkte, so dass er sich in der Endabrechnung mit 3,5 Punkten und Rang 8 sogar noch vor seinem Vereinskollegen Da-Vinh platzierte. Eine tolle Leistung!

Hier die Ergebnisse des Turniers

Schachjugendgruppe in Salzburg im Haus der Natur

Zum Ausklang der Saison bot die Abteilung den Jugendlichen ein kleines High-Light in Form einer Fahrt zum Haus der Natur in Salzburg an. Die Idee kam dabei von den älteren Jugendlichen, wobei Erika Muchametov sich auch organisatorisch engagierte. Toll!

Zwar kämpfte man zu Beginn in Salzburg mit der Höhe des TVA-Busses, da er in keine Tiefgarage passte, bis man schließlich einen passenden Parkplatz gefunden hatte. Doch dann hatten die Kid´s viel Spaß. Zufälliger Weise bot das Haus auch noch in Form eines Ferienprogramms eine „Schatzsuche“ an, an der sich unsere Kid´s mit großem Enthusiasmus beteiligten.

Schon auf der Heimreise wurde über das Ziel im nächsten Jahr diskutiert!

Schachkids mit Jugendleiter Stadler im Haus der Natur

Technikspiele

Wettrudern

Schachjugendturnier des TVA erfolgreich durchgeführt

Bereits zum 9. Mal führte der TVA ein Schachturnier für Jugendliche und Junioren durch. Austragungsort war wie schon in den letzten Jahren das Gasthaus Reiterhof in Teising. Ob man im nächsten Jahr im neuen Sportheim das Turnier wird austragen können, ist noch zu klären.

Turniersaal im Gasthof Reiterhof

Dabei wurde Klassen in den Altersstufen U-8, U-10, U-12, U-14, U-16 und U-25 (Junioren) ausgerichtet. Mit ca. 50 Teilnehmern lag man dabei im Rahmen der Erwartungen. Schade dabei nur, dass aus den direkten Nachbarvereinen sich nur wenige Teilnehmer gemeldet hatten, während vor allem der SC Ortenburg (11 Spieler) und der FC Ergolding (8 Spieler) ein Gro des Feldes stellten. Die Altersklasse U-12 bestand rein nur aus Spielern dieser beiden Vereine, die selbst für den Bezirk Niederbayern antreten.

Begrüßen dufte der TVA dafür erstmalig auch einen Spieler aus Berlin.

Abteilungsleiter Johann Suttner beim Kibitzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den TVA waren 4 Spieler an den Start gegangen, während 2 weitere Vertreter des Gastvereins kurzfristig absagen mussten. Dabei startete Marcel Schanzer mit seinem zweiten Turniereinsatz in der U-14, während Da-Vinh Do in der U-10 schon mit mehr Erfahrung aufwarten konnte. Neugierig war man auf die Ergebnisse der Youngster Niklas Schanzer in der U-8 und vor allem auf den erst 5-jährigen Felix Schanzer.

Marcel Schanzer

Bei Marcel Schanzer, der erst in der vorhergehenden Woche in Ergolding sein Debüt bei einem Turnier gefeiert hatte und dort noch einiges an Lehrgeld bezahlte, lief es beim Heimturnier in der Klasse U-14 wesentlich besser. Zwar startete er mit einer Niederlage, doch ergatterte er durch Freilos in Runde 2 zumindest den ersten Punkt. Ein weiterer Sieg in Runde 3 gegen den Ortenburger Stefan Helmbrecht steigerte aber das Selbstbewusstsein wesentlich. Zwar ging die nächste Runde gegen die spätere 2. der Klasse (Birchinger,Helene) wieder verloren, aber weitere Siege gegen Jan Wittig und Hannah Brunner (beide Ortenburg) brachten letztendlich 4 Punkte und einen erfreulichen 4. Rang in dieser Spielklasse. Ein erfreuliches und nicht minder überraschend gutes Ergebnis.

Bei Da-Vinh Do scheint hingegen der Faden gerissen zu sein. Der doch schon einigermaßen erfahrene Spieler sammelte in der Altersklasse U-10 lediglich 3 Punkte und landete damit im Mittelfeld. Mit einer Niederlage in der ersten Runde gegen die sehr starke Laura Huber aus Ergolding (später 2. Rang) war dabei fast zu rechnen. Hier wäre alles andere eine faustdicke Überraschung gewesen. Allerdings konnte er in Runde 2 sein Punktekonto durch einen Sieg wieder in Einklang bringen. Nach einer weiteren Niederlage und dann doch zwei Siegen schien hingegen die Welt noch einigermaßen in Ordnung. Doch dann gab der Altöttinger in den letzten beiden Runden erneut beide Punkte ab. Dabei hätte er durchaus gute Chancen gehabt und hatte sich auch gute Stellungen erspielt. Aber wie bereits in Ergolding kann der talentierte Nachwuchsspieler gute Stellungen derzeit nicht über die Ziellinie bringen.

 

 

Gespannt war man aber auf das Turnierdebüt der beiden Schanzer-Brüder Niklas und Felix, die beide ihre erste Turniererfahrung in der U-8 sammelten. Vor allem auf das Ergebnis des erst 5-jährigen Felix war das Trainerteam gespannt. Dabei begann beide sichtlich nervös und unsicher (wie auch nicht anders zu erwarten) und gaben die ersten beiden Runden ab. In Runde 3 wurden dann die beiden gegeneinander gesetzt. Nach einem nervenaufreibenden (vor allem für Trainer und Eltern) Spiel, einigten sich die beiden letztendlich auf eine gerechte Punkteteilung.

Doch für Niklas schien damit Ruhe in sein Spiel einzukehren. Die nächsten

Niklas Schanzer

beiden Partien konnte er souverän für sich entscheiden, ehe ihm das Losglück in die Quere kam. Ausgerechnet gegen die beiden Führenden in der Endabrechnung gab es in Runde 6 und 7 nicht mehr viel zu holen. Dennoch zeigte er vor allem gegen den Gruppensieger Daniel Hepp aus Wolfratshausen eine beachtliche Leistung. Mit 2,5 Punkten reichte es dann aber immerhin für Rang 8.

 

 

 

Felix hingegen tat sich naturgemäß noch schwerer, aber auch er fand

Der erst 5-jährige Felix Schanzer

langsam zu seinem Spiel, so dass er gegen Ortenburger Linus Smoler eine weitere Punkteteilung erreichte, die ihn in der Endabrechnung noch vor dem Ortenburger führen ließ. Für eine 5-jährigen eine durchaus bemerkenswerte Leistung, die Felix zeigte.

 

 

 

 

Hier geht es zu den Ergebnissen

Zufriedene Ergebnisse beim Schachturnier in Ergolding

Zufrieden war Jugendleiter Helmut Stadler mit den Ergebnissen der 3 Jugendlichen, mit denen er zum Open nach Ergolding gereist war. Neben dem einzigen Spieler mit Turniererfahrung, Da-Vinh Do in der U-10, waren auch die beiden Turierneulinge Marcel Schanzer (U-14) und Benjamin Bauer (U-10). Das traditionell starkt besetzte Turnier im Landshuter Raum litt allerdings dieses Mal unter einer Parallelveranstaltung. Dennoch traten über 130 Jugendliche in den verschiedenen Wettkampfklassen an.

 

Da-Vinh, der mit drei Siegen im Rahmen der Erwartungen blieb, belegte letztendlich einen 20. Rang von 31 Teilnehmern. Dabei belegt jedoch die hohe Buchholzwertung, dass er mit etwas Lospech behaftet und entsprechend eine ganze Reihe schwerer Gegner vor sich am Brett hatte. Allerdings war dies wohl auch dem Sieg gleich in der ersten Runde geschuldet, der ihm in Runde 2 sogar das „Spitzenbrett“ einbrachte. Unter den „9-Punktern“ (Ergolding gibt 3 Pkt für Sieg), lag Da-Vinh letztendlich an der Spitze der Gruppe. Dabei hätte er sogar mindestens noch eine Partie gewinnen können, wobei er dabei mit dieser Buchholzwertung um ganze 10 Ränge nach vorne gerutscht wäre.

 

Zu erwarten war, dass sich der Newcomer Marcel Schanzer bei seinem ersten Turnier in der U-14 schwer tun würde. Hier waren die Gegner eben schon um einige Jahre Turniererfahrung voraus, so dass Marcel trotz eigentlich gutem Spiel viel Lehrgeld zu zahlen hatte. Kleine Missgeschicke, die eben beim ersten Turnier passieren, verzeihen Gegner in dieser Altersklasse nur noch sehr selten. So waren es vor allem „Figureneinsteller“, die meist durch zu schnelles Spiel verursacht waren, die dann die Partien verloren gehen ließen. Dennoch gelang im schließlich in Runde 5 ein Sieg, so dass er zumindest ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen konnte. Allerdings zeigte er hier , dass er schon einiges gelernt hat und konterte einen Mattangriff seines Gegners geschickt zum eigenen Sieg. In der Endabrechnung blieb der Altöttinger dennoch auf dem letzten Rang.

 

Ebenfalls zu seinem ersten Turniereinsatz kam Benjamin Bauer in der U-10. Auch wenn hier seine Gegenspieler noch keinen so großen Erfahrungsvorsprung besaßen, tat sich der Altöttinger vor allem in den ersten Runden sehr schwer. Viel zu nervös, zu schnell und unsicher vergab er ziemlich rasch die beiden ersten Runden – wer könnte es ihm beim ersten Einsatz auch verdenken. Doch dann schien es in Runde 3 plötzlich zu laufen: rascher Materialgewinn (Dame) brachte sichtlich Sicherheit und schließlich stand Benjamin eindeutig auf Sieg. Doch dann schien ihm der Druck, die Partie jetzt gewinnen zu müssen, doch zu groß, so dass er sichtlich immer nervöser seinen Vorteil wieder verschenkte und dann doch den Sieg abgeben musste! Sehr schade, Benjamin hatte sehr gut gespielt.

Doch der Nachwuchsspieler lernte rasch. In Runde 4 kam er erneut in Vorteil und dieses Mal ließ er nichts mehr anbrennen und schnappte sich den ersten Sieg! Ein Freilos in Runde 5 bereicherte sein Konto dabei um weitere 3 Punkte. so dass er schon fast in schlagweite von Da-Vinh zu kommen schien. Aber Runde 6 ging dann doch klar verloren, während er in der Abschlussrunde erneut sehr nervös und unsicher spielte. Dennoch eine gute Leistung für den jungen Alöttinger Spieler.

 

Weitere Infos zum Turnier hier

Schachabteilung ab 17.06. im neuen Sportheim

Nachdem nun auch die Schränke für den Schachraum zur Verfügung stehen, wird das Training ab 17.06. nun im neuen Sportheim im neuen Ambiente stattfinden.

Die Schachabteilung freut sich, wieder in heimischen Gefielden unter zu kommen. Dennoch auch noch einen herzlichen Dank an die herzliche und stets freundliche Aufnahme im BRK-Haus.

2 Springerdiplome ergattert

Mit Marcel Schanzer und Benjamin Bauer haben erneut 2 Nachwuchsspieler die Kenntnisse für das „Springerdiplom“ nachgewiesen. Bei diesem „Diplom“ werden neben grundlegenden Mattkombinationen auch einfache taktische Möglichkeiten wie „Fesselung“, „Gabel“, „Spieß“ oder „Gegenangriffsmöglichkeiten“ gelernt und abgefragt.

Beide Schachkids konnten die Prüfung mit Bravour ablegen.

Die Schachabteilung gratuliert!

Marcel Schanzer mit Springerdiplom

Benjamin Bauer mit dem Springerdiplom